Welche Neons gibt es? Und wie hält man sie?

Neulich gab es in einer Facebook-Gruppe ein paar Fragen zu „Neons“, die ich auch gerne hier beantworten möchte.

„Neonsalmler“ gibt’s nur einen.

Das andere sind mehr oder weniger verwandte Arten, aber eben andere Arten.

Paracheirodon innesi (Neonsalmler)

Paracheirodon simulans (Blauer Neon)

Paracheirodon axelrodi (Roter Neon)

Andere Tiere mit „Neon“ im Namen sind nicht mal in der selben Gattung.

Als Beispiele seien hier Schwarzer Neon (Hyphessobrycon herbertaxelrodi) oder Grüner Neon (Hemigrammus hyanuary) genannt.

„2. Wer von euch hält Neons in einem 54/55Liter Becken? (Größer ist natürlich immer besser aber ich lese überall „Ab 54L“)“

Als ich noch welche gezüchtet habe, hab ich 54l Standrardbecken (60x30x30cm) zum Ansetzen der Zuchtpaare genutzt.

Auch bei der Aufzucht so ab 6 Wochen nach dem Schlupf war das ganz praktikabel.

Für die Dauerhaltung finde ich das nicht in Ordnung, da auch diese kleinen Fische kleine Reviere besetzen, wenn sie nicht gestresst sind.

Ausgewachsen sind die P. innesi ca. 50mm, P. axelrodi noch 10mm länger.

Diese Größe erreichen die aber erst, wenn sie mindestens 100x50cm Grundfläche zur Verfügung haben. (In mehr wachsen sie schneller.)

„3. Welche Möglichkeiten gibt es, das Wasser weich zu bekommen außer mit Osmosewasser? (Soil, Huminstoffe etc.?)“

Weich: weniger lösliche Inhaltsstoffe.

Calcium, Magnesium & Karbonate müssen raus, um das Wasser weich zu machen. Dann sinkt die Leitfähigkeit.

Das kann man nicht, indem man andere Stoffe hinzufügt.

Außer der einfachen Lösung mit Umkehrosmose gäbe es auch noch die Filterung über Mischbettharz, Kationen- und Anionentauscherharz (Vollentsalzer), Destillation, Filterung über größere Mengen Torf…

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