Rineloricaria lanceolata „Rio Cristalino“?

Eigendlich hatte ich gedacht, dass ich da eine Kreuzung von Leliella sp. »rot” und Rineloricaria lanceolata hätte. Aber irgendwann bin ich dann im Wels-Atlas auf die Seite 648 gestossen, worauf ich immer mehr der Meinung bin, dass es sich hier um Rineloricaria lanceolata »Rio Cristalino” handeln muss…

  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  9. Links

Bilder:

Rineloricaria lanceolata Rio Cristalino

Vermutlich Rineloricaria lanceolata “Rio Cristalino”

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Namen

Rineloricaria lanceolata sp. “Rio Cristalino”

Taxonomie

o- Familie: Loricariidae
  `+- Unterfamilie: Loricariinae
    `+- Gattung: Rineloricaria
      `+- Art: lanceolata sp. “Rio Cristalino“ (Günther 1868)

Allgemeines

Herkunft

Südamerika, Ecuador in einem Bach bei Tarapoa, der ein Zufluß des Rio das Mortes ist, der wenig später in den Araguaia mündet.

Lebensraum :

Habt ihr Wasserwerte von den Flüssen ?

Wasserwerte

Temperatur 25-28°C
pH pH 6-7,5
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 60 cm

h3(#groesse). Größe

Größe ca 12cm

Geschlechtsunterschiede

Männchen Weibchen
R. lanceolata Rio Cristalino R. lanceolata Rio Cristalino Weibchen

Männchen an Backen und Brustbeflossungsbehaarung zu erkennen

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Futter

Flockenfutter, Lebendfutter

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Erfahrungen

Eigendlich hatte ich die Tiere als Rote Hexenwelse gekauft, die aber mit der Zeit immer dunkler wurden. Auch Jungtiere, die zunächst recht rot waren, dunkelten später nach, nachdem ich sie in ein Becken mit Wurzelholz setzte.
Ob sich die Tiere nun durch andere Nahrung oder die geänderte Umgebung verfärben weiß ich nicht. Auffällig ist aber, dass sich die Tiere beim Laichen fast rot färben. Leider kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich um eine Balzfärbung handelt oder nur eine Wohlfühlfarbe.

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Zucht

Rio Cristalino

Die Tiere legen ihre Eier in Röhren ab, wobei das Männchen diese vorher ausgiebig reinigt. Nach einiger Zeit gesellt sich das Weibchen hinzu. Wahrscheinlich säubert das Weibchen mit dem Männchen zusammen die Höhle, denn es dauert gut 2 Tage, bis das Männchen wieder alleiniger Bewohner der Röhre mit ca. 20-30 Eiern ist.
Ich setze das Männchen mit der Röhre anschliessend in einen selbstgebauten Laichkasten aus PMMA um. Nun dauert es zwischen 15-20Tage bis die Larven schlüpfen. Sobald der Dottersack aufgebraucht ist, nehmen die Larven Artemia an.

Leider etwas unscharfe (Verkratzte Scheibe + Scheibe Laichkasten ) 10mm-Larve, ca. 1 Woche alt.

Rineloricaria lanceolata Rio Cristalino ca 1cm Jungfisch
Rineloricaria lanceolata Rio Cristalino

90 Tage später – ca. 4cm

Rineloricaria lanceolata Rio Cristalino ca 4cm 90Tage jung

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Literatur:

Mergus Wels Atlas 1, Seite 648

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