Aquazoo Düsseldorf

Im Sommer 2003 hatten die Düsseldorfer wieder zum d.r.t.a-Treffen gerufen. Ich wollte mir natürlich nicht nehmen lassen….

Im Sommer 2003 hatten die Düsseldorfer wieder zum d.r.t.a-Treffen gerufen. Ich wollte mir natürlich nicht nehmen lassen, die Leutchen, die mir nur per Newsgroup und Email bekannt waren, mal persönlich kennen zu lernen. Ja ich muß auch zugeben, mich reizte natürlich auch der Aquazoo Düsseldorf, (-: bei welchem wir auch mal einen Blick hinter die Anlagen werfen durften. Nach einem kurzen Kennlernen einiger Newsgroupler und kleiner Stärkung im Imbiss lotste uns Bernd Posseckert durch die Düsseldorfer Innenstadt. Na irgendwann standen wir dann vor dem Aquazoo, wo schon eine Menge Leute auf uns warteten. Nachdem Bernd das ganze Eintrittsgeld mit großer Hingabe zählte und die Tickets erhielt konnte es los gehen. Wir teilten uns in 3 Gruppen mit je einem Führer, der versuchte, jede unserer Fragen zu beantworten, was ihm jedoch bei soviel Aquarianer nicht leicht gemacht wurde. Zuerst wurde uns die Futteraufzucht gezeigt, wie Ratten, Kakerlaken, Heimchen usw. Das führte zu dem ein oder anderen kurzen Aufschreinen der Damenwelt, da die Tiere doch hin und wieder ihren Gefängnisse entflohen waren. (-: Daraufhin konnten wir uns hinter der Aquarienanlage bewegen, wo sich auch noch ein paar Auffangbecken bzw. die Quarantäne befanden. Leider fand ich keine Aufzuchtstation für Jungfische vor, was mich schon sehr interessiert hätte. Nun ging die Reise zum Keller, wo sich die Filteranlage befand. Es war auf den ersten Blick kaum zu überschauen, wo jetzt welche Leitung herkam und wo sie hinging. Mir wurde da einmal bewusst, welche Menge an Wasser hier bewegt wird und was ein Wasserwechsel hier bedeutet, insbesondere, wenn es hier um viele m³ von Seewasser ging, die erst angemeldet werden mußten, bevor sie in die Kanalisation strömen durften. Nachdem die Führung abgeschlossen war konnten wir die Aquarien bewundern. Leider war das große Seewasserbecken wegen einem Leck schon längere Zeit abgelassen.

Aquazoo Düsseldorf Aquazoo Düsseldorf
Aquazoo Düsseldorf Aquazoo Düsseldorf
Aquazoo Düsseldorf Aquazoo Düsseldorf
Aquazoo Düsseldorf Aquazoo Düsseldorf
Aquazoo Düsseldorf Aquazoo Düsseldorf
Aquazoo Düsseldorf Aquazoo Düsseldorf

Fazit:

Das Preisleistungsverhältniss stimmt für das, was geboten wurde. Dafür bin ich gerne ein Paar km gefahren.

Links

Sea Life Speyer

Im Sommer 2003 traten wir unser Vereinsfahrt nach Speyer an. Wir sammelten uns alle vor dem Eingang des neuen Sea Life-Center, wobei mir schon aufgefallen war, dass sich da schon eine ziemlich lange Schlange vor der Kasse ….

Im Sommer 2003 traten wir unser Vereinsfahrt nach Speyer an. Wir sammelten uns alle vor dem Eingang des neuen Sea Life-Center, wobei mir schon aufgefallen war, dass sich da schon eine ziemlich lange Schlange vor der Kasse gebildet hatte. Nach kurzer Zeit kam ein Mitarbeiter zu uns, der uns freundlich über das Sea Life-Center aufklärte. Eigentlich dachte ich ja, er würde uns durch die Anlage begleiten und einige von uns hätten dann mal die Möglichkeit bekommen, einen Blick auf die Technik zu werfen. Als er mit seinem Report vor dem Sea Life-Center fertig war, fragte ich ob wir auch einen Blick hinter die Kulissen werfen könne. Da müsse ich die Mitarbeiter in der Anlage ans prechen, bekam ich zur Antwort. “Das machen wir”, dachte ich; irgendwie würde das schon klappen. Nur leider war ich wohl der einzige der Gruppe, der so etwas wollte. )-: So entschloss ich mich, damit keinem mehr auf die Nerven zu gehen und keine Extrawurst gebraten zu bekommen. Wir warteten im Eingangsbereich des Gebäudes, wo ein kleines Brandungsbecken stand, auf unsere Tickets. Nun kann es endlich los gehen. Wie die Mitarbeiter bei dem ganzen Trubel noch Festellen konnten, wer eine Karte hatte und wer nicht, blieb mir ein Rätsel. Weiter ging es in einen zweiten kleine Vorraum, wie ich es aus den großen Vergnügungsparks kannte, kurz bevor man in die Geisterbahn gelassen wird. Die große Tür ging auf und wir waren endlich im Inneren des Aquariums. Leider sah ich nur Menschen, die ihre Nasen an die Becken drückten… und wo war unser Führer überhaupt? War das schon alles vor der Tür? Ich entschloss mich, zu warten, bis der erste Ansturm nach vorne wanderte, um vielleicht ein Bild schießen zu können. Doch zu früh gefreut! Kaum bekam ich etwas Luft, kam schon der nächste Trupp angerauscht. Nix mit ‘vor die Becken setzen und gaffen’, nö! Ich kam mir vor wie in einer Endlosschlange, die sich durch das Gebäude schiebt bis zum Streichelbecken und Bistro. Nein, so hatte ich es mir nicht vorgestellt! Sollte ich das Sea Life-Center wieder besuchen, dann nur noch, wenn Fußballweltmeisterschaften sind.

Sea Life Speyer Eingang Sea Life Speyer Eingang
Sea Life Speyer Becken Eingangsbereich Sea Life Speyer Becken Eingangsbereich
Sea Life Speyer erstes Becken 5 Sea Life Speyer
Sea Life Speyer  Störbecken Sea Life Speyer
Sea Life Speyer  Seenadel Sea Life Speyer  Stichlinge
Sea Life Speyer Sea Life Speyer
Sea Life Speyer  11 Sea Life Speyer Rochen
Sea Life Speyer Sea Life Speyer Krabbe
Sea Life Speyer Sea Life Speyer Qualle

Fazit:

Was mir einfach hier fehlte, war ein Platz zum Ruhen und Genießen. Die Becken machten einen sehr guten Eindruck auf mich, wenn ich auch kaum was sehen konnte. Es machte mich einfach nur nervös, durch die Masse geschoben zu werden. Sollte ich es wieder Besuchen, dann nur bei einer Fußballweltmeisterschaft, wenn alle zu Hause vor den Fernsehern sitzen. Der Eintrittspreis war für meinen Geschmack recht hoch

Links

Sea Life Speyer

„Schwarmverhalten“ bei Salmlern?

Sowohl im Internet als auch in der einschlägigen Fachliteratur liest man immer wieder davon, dass man Salmler möglichst im “Schwarmâ€? halten soll, da sie nur dann ihr “arttypisches Schwarmverhaltenâ€? an den Tag legen sollen… Aber das sind nicht die einzigen Halbwarheiten, die über diese Fische im Umlauf sind.

Sowohl im Internet als auch in der einschlägigen Fachliteratur liest man immer wieder davon, dass man Salmler möglichst im “Schwarm” halten soll, da sie nur dann ihr “arttypisches Schwarmverhalten” an den Tag legen sollen.

Gruppe Rote Neon

dieses Verhalten zeigen Rote Neon nur, wenn sie beunruhigt sind.

Nun hab ich in meiner über zwanzigjährigen aquaristischen Laufbahn schon einige Salmler pflegen können.
Einige, so zum Beispiel Rotflossensalmler zeigen in ihrer Jugend sehr wohl einen recht großen Zusammenhalt der Gruppe. Das Verhalten, das dort zu beobachten ist, sollte aber eher als “Zusammenschluss zu Schulen” bezeichnet werden und hat wohl recht wenig mit dem echten Schwarmverhalten, das Heringe oder Sardinen zeigen, zu tun.
Die meisten von mir bisher gepflegten Salmler verteidigen auch mit zunehmendem Alter ein mehr oder weniger groß angelegtes Revier. Sie rotten sich nur noch stärker zusammen, wenn sie entweder durch größere “Feindfische” oder das Fangnetz in der Pflegerhand beunruhigt werden.

Inpaichthys kerri

bei Königssalmlern ist gibt es so gut wie kein Schwarmverhalten

Bei einigen Arten ist dieses Revierverhalten durchaus mit dem der Apistogramma zu vergleichen. So sind ausgewachsene, dominante Inpaichthys kerri manchmal zu anderen männlichen Artgenossen dermaßen ruppig, dass dem Pfleger nichts anderes übrigbleibt, als nach einer anderen Behausung für die unterlegenen Tiere zu suchen.
Ich halte diese Art in einem 60cm-Aquarium, wobei ich zu einem großen Männchen 4-5 Weibchen setze.
In einem solchen Aquarium kommen auch immer wieder Jungfische durch, so sie denn genügend Deckung in Form von Javamoos oder ähnlichem finden.

H.rosaceus Männchen

Schmucksalmler verteilen sich normalerweise über das ganze Aquarium

Fehlen diese Reize, so verteilen sich die Fische in losen Grüppchen im ganzen ihnen zur Verfügung stehenden Wasserkörper.
Erzeugt man eine kräftige Strömung, so ist bei manchen Arten zu beobachten, dass sie sich im Trupp immer wieder gegen den Strom kämpfen, was aber auch nichts mit dem “Echten” Schwarmverhalten zu tun hat.
Meiner Ansicht nach handelt es sich bei dem vielzitierten “Schwarmverhalten” der Salmler also eher um ein auch bei Flussbarschen zu findendes Phänomen. Man sollte also richtigerweise von Schulen oder Rudeln sprechen.

Gerüchte und Halbwarheiten

Folgendes fand ich auf einer Schülerseite . Da kann man ja noch beide Augen zudrücken. Unkommentiert kann man es aber so nicht stehen lassen.

Salmler sind Schwarmfische und stammen aus Südamerika.

Weder sind Salmler immer Schwarmfische (siehe oben und DRTA-Archiv ), noch stammen sie alle aus Südamerika. Kongosalmler, die gelben wie die blauen, stammen aus Afrika. Ebenso eine ganze Reihe anderer Afrikanischer Salmler

Sie sind sehr klein, dafür aber farbenprächtigt.

Einige werden, ganz im Gegenteil, recht groß.
Salmler werden zwischen 2cm und 1,20m groß. Sehr klein ist das nicht mehr. 😉

Salmer ziehen in gemischten oder geordneten Schwärmen durch ihre heimmischen Gewässer.

Das kann sicher mal passieren.
Menschen tun das auch manchmal. 😉

Einen Salmler erkennt man an einer kleinen Flosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse (Fettflosse).

Es gibt welche mit (viele Arten) und ohne (z.B. Kupfersalmler) Fettflosse.
Außerdem gibt es auch ganz viele andere Fische, die eine Fettflosse haben, z.B. viele Welse und alle Salmoniden(Lachsartige).

Eine sehr interessante Diskussion zum Thema hat auch mal im Zierfischforum stattgefunden.

Dieser Artikel ist in DATZ/AP 6/2005 erschienen.
AP6-2005

Süßwasserqualle

Da ich auch eine Ladung Infos und Links zur Süßwasserqualle gefunden habe, bekommt sie jetzt eine eigene Seite…

Heute habe ich in einem kleinen 5-Liter-Aquarium, das der Aufzucht winziger Fischbrut dient, eine Süßwassermeduse entdeckt!
Sowas hab ich vorher noch nie gesehen.
Natürlich kam sie gleich unter das Mikroskop:

Süßwassermeduse, etwa 1mm

Süßwassermeduse, etwa 1-1,5mm, 40fach vergrößert.

Süßwassermeduse, etwa 1mm

Süßwassermeduse, etwa 1-1,5mm, 40fach vergrößert.

Beschreibung

Ausgangspunkt für die Bildung solcher Medusen ist ein winziger
Polyp von etwa 2 mm Größe. Früher dachte man, es handele sich dabei um eine ganz andere, getrennte Art, weshalb man in älterer Literatur oft den Artnamen “Microhydra ryderi” finden kann. Er sitzt auf dem Substrat (Totholz, Steine, Wasserpflanzen) fest. Der Polyp vermehrt sich meistens ungeschlechtlich über sogenannte Knospung, indem kleine
Seitenäste gebildet werden, die aber mit dem ursprünglichen Polyp verbunden bleiben. Er kann aber auch als “Frusteln” bezeichnete, zigarrenförmige Gewebeteile abschnüren.
Diese können sich kriechend fortbewegen und gründen an geeigneten Stellen neue Kolonien.
Wenn die Wassertemperatur 22°C übersteigt, wie es meistens in meinen Aquarien der Fall ist, schnüren sich von den Polypen kleine, glockenförmige Medusen von etwa 1 mm ab.
Das “Mutterschiff” scheint also im Mattenfilter zu sitzen.

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Süßwasserqualle

Süßwassermeduse, etwa 1-1,5mm, 1000 µm = 1mm.

Literatur

H. STREBLE & D.KRAUTER (2002): Das Leben im Wassertropfen

BELLMANN, H. (1988): Leben in Bach und Teich

ENGELHARDT, W. (1985): Was lebt in Tümpel
Bach und Weiher?

WIELAND, Falk DATZ 52 (7) 1999, Seiten 9-11

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Süßwasserqualle (Craspedacusta sowerbyi) – Wikipedia

Craspedacusta sowerbyi/Süßwasserqualle Wirbellose.de

FG Faunistik u. Ökologie – Lexika diverses
Süßwassermeduse

Autökologie und Vorkommen der
Süßwasserqualle Craspedacusta sowerbyi ()

Ein Beitrag zur Autökologie und zum Vorkommen der Süßwasserqualle Craspedacusta sowerbyi

grafisch:

Lebenszyklus

französisch:

tanganyika-cichlids.com

englisch:

Is there such a thing as a freshwater jellyfish?
www.ynu.org.uk/jellyfish.htm
Hydrozoa

Neuigkeiten von meinen Quallen

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13.03.2005

aktuell sind keine Medusen mehr zu sehen. Ich nehme an, dass sie beim Wasserwechsel, der in dem kleinen Aquarium recht häufig sein muss, mit abgesaugt wurden.
Der Mattenfilter, in dem meiner Ansicht nach die Polypen sitzen müssen, ist aber immer noch der gleiche.
Vielleicht tauchen ja irgendwann mal wieder Medusen auf.

Hyphessobrycon amandae / Funkensalmler

Wissenswertes zu Hyphessobrycon amandae / Funkensalmler

Literatur:

Horst Becker, 1990, Das Aquarium 24(9):17-18
„Ein neuer „Zwerg“, der Funkensalmler Hyphessobrycon amandae Gery & Uj, 1987″

Aquarien Terrarien , 1990, Seite 12

DATZ , 1994, Seite 698

Martin Hoffmann, 1995, DATZ 48(8):486-487
„Der Rote Feuersalmler Hyphessobrycon amandae“

Hans-Georg Evers, 1998, TI Aquaristik Magazin 30(5);58-61
„Kleines Tropenfeuer“ -> Vorstellung des Feuersalmlers, Hyphessobrycon amandae und Hinweise zum Fang und Vorkommen. Mit einer Bilderserie wird Fang und Hälterung beim Exporteur vorgestellt.

Dr. med. Vladko Bydzovsky, 2002 at info 20(5):84
„Hyphessoobrycon amandae Gery et Uj, 1986“

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