Zu Besuch bei Aquarianern 8 [ Stefan Kirsch ]

Heute habe ich Stefan besucht, der vor etwa 2 Jahren seine Liebe zu Zierfischen entdeckt hat. Ich dachte immer, bei mir nimmt die Zahl der Aquarien schnell zu. Aber was Stefan in den letzten zwei Jahren auf die Beine gestellt hat, ist beeindruckend. So hat er bereits viele Fische zur Vermehrung anregen können, die als recht schwierig gelten. Seine Leidenschaft sind “Fische, die keiner will” – wie er immer sagt. Dabei handelt es sich hier um Fische, die nur schwer zu finden sind, und die belegen rund 80% seiner Anlage.

Aber jetzt mal einen Einblick in seine Gewässer, die im Keller des Hauses untergebracht sind.
Beim Herrichten des Kellers war für Stefan erst mal graben angesagt, damit eine ausreichende Deckenhöhe geschaffen werden konnte. Wer läuft schon gerne in gebückter Haltung durch den Keller?

Stefan beim füttern mit Lebendfutter

Die Aquarien, die hier zu sehen sind, fassen jeweils 160 Liter und bieten ausreichend Platz für die Fische.

Die Becken haben eine tiefe von 80 cm

Zur Zeit befinden sich 45 Becken im Keller und noch ein paar davon – zu Leidwesen seiner Frau, die diesen Raum gerne anders nutzen würde – im Zimmer darüber.

Im keller hat er 45 Becken

Natürlich wurde hier auch ein Wasseranschluß installiert, damit das Wasserwechseln nicht zur Plackerei wird.
Die Filter werden über Luftheber mit Filtermatten betrieben, wobei die Luftversorgung über 2 große Mempranpumpen gewährleistet wird.

Stefans Becken

Stefan hat das Glück, dass sein Wasser mit einem Leitwert von 100-200µS aus der Leitung kommt. Trotzdem setzt er bei vielen Fischen Regenwasser ein, um sie zum Ablaichen zu stimulieren.
Das Regenwasser entnimmt er einer Tonne, wo es schon Vorgefiltert wird.

Wassersammelbecken

Stefan füttert fast nur Lebendfutter, das er entweder selbst tümpelt oder In Futterkulturen züchtet.

Futterkulturen

Als Futtertiere nimmt er von Artemia-Nauplien bis zu Spinnen alles, was den Fischen gut bekommt.

Seine Leidenschaft sind Killifische.

Killi
 Chromaphyosemion bitaeniatum Lagos
Killi

Hierzu kommen noch Zwergbundbarsche, …

… Lebendgebärende verschiedener Zuchtformen, …

Schwertträger und Co

… Labyrinthfische …

Sphaerichthys osphromenoides
Makropoden
Makropoden

Buschfisch?

… und andere Fische.

Was mich doch recht faszienierte ist, dass sich bei Stefan Rote Neon ohne großen Tamtam einfach von allein vermehren, so dass er nur den Überschuß aus dem Haltungsaquarium abzufischen braucht.

Ich glaube, noch zwei oder drei Jahre und Stefan lässt uns alle recht alt aussehen mit seinen Zuchterfolgen(-.
Er hat einfach ein goldenes Händchen.

One thought on “Zu Besuch bei Aquarianern 8 [ Stefan Kirsch ]”

  1. Also, ich finde das ja schon ziemlich versponnen, so viele Aquarien zu haben. Das ist auch ne menge Arbeit, um die ich ihn nicht beneide. Und was, wenn er mal plötzlich von heute auf morgen schwerkrank wird und ins Krankenhaus muß? Dann liegt er da so hilflos rum, muß an zuhause denken und das da keiner wirklich sich auskennt und es drunter und drüber geht. Und da soll er dann gesund werden? Mich würde das umbringen, würde dort keine ruhige Minute mehr haben, müßte immer an zuhause denken. Also ehrlich, wie soll man da ne ruhige Minute finden? Ja und, was hat er denn noch vor 2 Jahren für ein Hobby gehabt? Ich meine, er ist ja auch nimmer der Jüngste. Vor den Fischen muß es doch was anderes gegeben haben?
    Mein Tip:
    Höre mit Neuanschaffungen auf, bevor das Ganze in 100% Arbeit ausartet! Weil, dann machts keinen Spaß mehr und Du hättest die ganzen Aquarien am liebsten SOFORT los!

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